Lesedauer: 9 Minuten
Lesedauer: 9 Minuten
Skelettmuskulatur besteht aus unterschiedlichen Muskelfasertypen, die sich in Mitochondriendichte, Energiebereitstellung und Kontraktionsgeschwindigkeit deutlich unterscheiden. Typ-I-Fasern arbeiten überwiegend oxidativ, sind stark kapillarisiert und ermüdungsresistent, ideal für Ausdauer und konstante Leistung. Typ-II-Fasern sind auf schnelle Kraftspitzen spezialisiert, nutzen stärker glykolytische Energiewege und ermüden dafür schneller. Wie stark ein Mensch von Natur aus eher „ausdauer-“ oder „kraftorientiert“ ist, wird durch biologisch vorgegebene Grundprogramme mitbestimmt, bleibt aber durch Training in einem gewissen Rahmen anpassbar. Der folgende Beitrag beschreibt die physiologischen Grundlagen der Muskelfasertypen, die Rolle des ACTN3-Gens und relevanter Genvarianten sowie deren Bedeutung für eine individualisierte Trainings- und Präventionsstrategie.
Die funktionellen Unterschiede zwischen roten (Typ I) und weißen (Typ II) Muskelfasern beruhen auf klar definierten zellulären und biochemischen Eigenschaften. Typ-I-Fasern sind durch hohe mitochondriale Dichte, oxidative Energiegewinnung und ausgeprägte Ermüdungsresistenz auf langandauernde Belastungen ausgelegt, während Typ-II-Fasern über glykolytische Stoffwechselwege schnelle und kraftvolle Kontraktionen ermöglichen, jedoch rascher ermüden.
Das ACTN3-Gen (rs1815739) beeinflusst maßgeblich die Ausprägung und Funktion schnell kontrahierender Muskelfasern. Die Präsenz oder Abwesenheit von Alpha-Actinin-3 moduliert die Balance zwischen glykolytischer Schnellkraftleistung und oxidativer Ausdauerfähigkeit und erklärt einen wesentlichen Teil der interindividuellen Unterschiede in Kraft- und Ausdauerprofilen.
Für die medizinische Praxis ist wichtig, dass Patient:innen hinsichtlich Training, Regeneration und Belastungssteuerung nicht pauschal beurteilt werden sollten. Die individuelle Muskelfaserverteilung und genetische Prädisposition können Hinweise darauf geben, ob eher kraft- oder ausdauerorientierte Trainingsreize sinnvoll sind und wie Ermüdung, Überlastung oder ineffiziente Trainingsanpassungen gezielt vermieden werden können.
Der menschliche Skelettmuskel setzt sich aus hochspezialisierten Faserpopulationen zusammen, deren Eigenschaften auf biochemischer und zellulärer Ebene präzise auf unterschiedliche Leistungsanforderungen abgestimmt sind. Besonders grundlegend ist die Unterscheidung zwischen roten, oxidativ arbeitenden Typ-I-Fasern und weißen, glykolytisch arbeitenden Typ-II-Fasern. Beide Fasertypen unterscheiden sich nicht nur in ihrer äußeren Erscheinung, sondern vor allem in ihrer inneren Organisation, von der Anzahl und Aktivität ihrer Mitochondrien über ihren Energiestoffwechsel bis hin zu ihren kontraktilen Eigenschaften.
Typ-I-Fasern besitzen eine außergewöhnlich hohe mitochondriale Dichte. Diese Mitochondrien ermöglichen eine effiziente ATP-Produktion über die oxidative Phosphorylierung, bei der Fettsäuren und Glukose unter Sauerstoffverbrauch verarbeitet werden. Der hohe Myoglobingehalt fungiert als intrazellulärer Sauerstoffspeicher und unterstützt die kontinuierliche Versorgung der Atmungskette. Darüber hinaus sind Typ-I-Fasern reich an Enzymen des aeroben Stoffwechsels, darunter Citratsynthase, Isocitrat-Dehydrogenase und β-Hydroxyacyl-Dehydrogenase, die an zentralen Schritten des Citratzyklus und der β-Oxidation beteiligt sind. Ihre starke Kapillarisierung gewährleistet einen stabilen Sauerstoff- und Nährstofffluss, während die dichte mitochondriale Ausstattung eine hohe Resistenz gegenüber metabolischer Ermüdung verleiht. Diese Fasern sind darauf ausgelegt, über lange Zeiträume hinweg eine konstante, moderate Leistung zu erbringen.
Typ-II-Fasern sind demgegenüber darauf spezialisiert, innerhalb kürzester Zeit große Kraft zu entfalten. Ihre kontraktilen Strukturen arbeiten mit einer höheren ATPase-Aktivität, was eine schnelle Querbrückenbildung zwischen Aktin und Myosin ermöglicht. Energetisch dominieren hier anaerobe Prozesse: Die schnelle Glykolyse stellt über Enzyme wie Phosphofruktokinase und Lactatdehydrogenase rasch ATP bereit, während das Kreatinphosphatsystem über die Kreatinkinase zusätzliche Energie für explosive Muskelaktionen liefert. Typ-II-Fasern besitzen deutlich weniger Mitochondrien und eine geringere Kapillardichte, was zwar maximale Kraftentfaltung erlaubt, jedoch zu einer raschen Anhäufung von Protonen, Laktat und anderen Stoffwechselprodukten führt und damit zu schneller Ermüdung.
Die Verteilung zwischen weißen und roten Muskelfasern ist weitgehend von biologischen Grundprogrammen vorgegeben. Dieser angeborene Anteil legt fest, ob die Grundtendenz eines Muskels eher ausdauer- oder kraftorientiert ist. Dennoch bleibt die Muskulatur bemerkenswert plastisch. Durch Ausdauertraining werden Signalwege aktiviert, die die mitochondriale Biogenese fördern, die Kapillardichte erhöhen und die oxidative Kapazität stärken. Kraft- und Schnellkrafttraining hingegen stimuliert Prozesse, die die synthetische Aktivität der kontraktilen Proteine verstärken, die Muskelquerschnittsfläche erhöhen und die anaerobe Energiebereitstellung verbessern. Besonders auffällig ist die Anpassungsfähigkeit innerhalb der schnellen Fasern: Intermediäre Typ-IIa-Fasern können sich je nach Trainingsreiz in Richtung höherer oxidativer oder stärker glykolytischer Kapazitäten entwickeln. Die grundlegende Verteilung der Fasertypen verändert sich jedoch nur innerhalb eines biologisch vorgegebenen Rahmens. Insgesamt entsteht ein Zusammenspiel aus angeborener muskulärer Architektur und molekular gesteuerter Anpassungsfähigkeit, das erklärt, wie unterschiedlich menschliche Leistungsprofile entstehen und wie Training, Ernährung und Regeneration die muskulären Potenziale gezielt formen können.
Alpha-Actinin-3 ist ein strukturelles Protein des Z-Streifens und stabilisiert dort die laterale Vernetzung der Aktinfilamente. Diese Aufgabe ist besonders in Typ-II-Fasern entscheidend, da sie extrem hohe mechanische Belastungen und schnelle Querbrückenzyklen erzeugen. Durch seine spezifischen mechanischen Eigenschaften trägt Alpha-Actinin-3 dazu bei, die Kraftübertragung zwischen den Myofibrillen zu optimieren und die strukturelle Stabilität während intensiver, explosiver Bewegungen aufrechtzuerhalten. Fehlt das Protein, müssen andere, weniger hochgradig für schnelle Belastungen optimierte Aktinin-Isoformen einspringen, was subtile, aber biologisch relevante Veränderungen der Fasereigenschaften nach sich zieht.
Eine der auffälligsten Folgen der fehlenden ACTN3-Aktivität ist eine metabolische Verschiebung innerhalb der schnellen Typ-II-Fasern. Ohne Alpha-Actinin-3 zeigen diese Fasern eine stärkere Tendenz zu oxidativer Energiegewinnung, einschließlich einer erhöhten Expression mitochondrialer Enzyme und einer verbesserten Fettsäureoxidation. Dieser Übergang hin zu einer ausdauerorientierteren Stoffwechselausrichtung vermindert zwar die maximale Schnellkraft, erhöht jedoch die Erholungsfähigkeit und Effizienz bei länger andauernden Belastungen. Umgekehrt profitieren Fasern, die funktionelles Alpha-Actinin-3 enthalten, von einer ausgeprägteren glykolytischen Kapazität, einer höheren ATPase-Aktivität und einer optimierten Bereitstellung anaerober Energie. Diese sind wesentliche Voraussetzungen für kurze, kraftvolle Bewegungen wie Sprint, Sprung oder Maximalbeschleunigung.
Die Bedeutung von ACTN3 zeigt sich besonders im Zusammenspiel der beiden Muskelfasertypen: Typ-I-Fasern (rot) arbeiten primär oxidativ, mit hoher Mitochondriendichte und ausgeprägter Ermüdungsresistenz, während Typ-II-Fasern (weiß) für schnelle, intensive Kraftspitzen ausgelegt sind. Alpha-Actinin-3 unterstützt genau jene mechanischen Eigenschaften, die Typ-II-Fasern von Typ-I-Fasern unterscheiden, etwa eine höhere Querbrückenumsatzrate, schnellere Calciumdynamik und größere mechanische Spannkraft. Fällt das Protein weg, verliert der Muskel jedoch nicht seine Fähigkeit zur Schnellkraft, sondern kompensiert durch biochemische Anpassungen, die den Fasern eine energetisch effizientere, aber weniger explosive Charakteristik verleihen.
Auf funktioneller Ebene ist ACTN3 damit ein Schlüsselprotein an der Schnittstelle von Strukturmechanik und Energiestoffwechsel in der Muskulatur. Störungen oder funktionelle Varianten des ACTN3-Systems verändern nicht nur die mechanische Effizienz der Typ-II-Fasern, sondern modulieren auch die Balance zwischen oxidativer und glykolytischer Energiebereitstellung. In der personalisierten Leistungs- und Präventivmedizin spielt ACTN3 deshalb eine wichtige Rolle bei der Interpretation muskulärer Belastbarkeit, der individuellen Neigung zu Schnellkraft- versus Ausdauerprofilen sowie bei der gezielten Empfehlung von Trainings- und Ernährungsstrategien, die die jeweilige muskuläre Grundarchitektur optimal unterstützen.
Beim C/C-Genotyp, der bei etwa 38 % der Bevölkerung vorkommt, liegt die ursprüngliche, voll funktionsfähige Form des ACTN3-Gens auf beiden Allelen vor. Das bedeutet, dass Alpha-Actinin-3 in schnellen Typ-II-Fasern vollständig gebildet werden kann. Muskulär äußert sich dies in einem größeren Anteil weißer Muskelfasern, einer hohen Schnellkraftkapazität und einer besonders effizienten Kraftübertragung innerhalb des Sarkomers. Personen mit diesem Genotyp profitieren typischerweise von explosiven Belastungen, kraftorientiertem Training und sportlichen Anforderungen mit kurzen, intensiven Kontraktionen. Ihre Muskulatur ist optimal darauf ausgelegt, maximale Leistung in kurzer Zeit zu generieren.
Die C/T oder T/C-Variante, die etwa 44 % der Bevölkerung tragen, führt zu einer gemischten Ausstattung. Ein Allel kodiert die funktionelle Form des ACTN3-Proteins, während das andere die inaktive Variante enthält. In der Folge liegt das Protein zwar weiterhin vor, allerdings in geringerer Menge als beim C/C-Genotyp. Diese Personen zeigen häufig ein intermediäres muskelfaserbezogenes Profil: Der Anteil weißer Fasern bleibt größer, die Schnellkraft ist gut ausgeprägt, aber die Fasern weisen gleichzeitig eine leicht erhöhte oxidative Kapazität auf. Dies kann zu einem ausgewogeneren Verhältnis zwischen Kraft und Ausdauer führen. Im Training spricht dieser Genotyp oft auf vielfältige Belastungsformen an, wobei sowohl dynamisches Krafttraining als auch intensives Intervalltraining positive Effekte zeigen.
Beim T/T-Genotyp, der bei etwa 18 % der Bevölkerung vorkommt, liegt die genetische Veränderung auf beiden Allelen vor. Dadurch kann Alpha-Actinin-3 nicht mehr gebildet werden. Diese vollständige Abwesenheit verändert die funktionelle Architektur der schnellen Typ-II-Fasern: Sie verschieben sich metabolisch und strukturell in Richtung einer höheren mitochondrialen Aktivität, einer verstärkten aeroben Kapazität und einer geringeren Explosivkraft. Personen mit diesem Genotyp weisen typischerweise einen größeren Anteil roter Muskelfasern beziehungsweise oxidativ arbeitender intermediärer Fasern auf. Sie haben eine natürliche Tendenz zu ausdauerorientierten Belastungen, weisen eine höhere Ermüdungsresistenz auf und profitieren besonders von Sportarten und Trainingsformen, bei denen eine konstante, länger anhaltende Kraftentwicklung gefragt ist. Gleichzeitig kann ihre Schnellkraftleistung reduziert sein, was sich in geringerer maximaler Sprint- oder Sprungkraft äußern kann.
Insgesamt zeigt sich, dass der ACTN3-Genotyp einen wesentlichen Einfluss auf die Zusammensetzung der Muskelfasertypen und damit auf die funktionelle Leistungsphysiologie besitzt. Während C-Träger von Natur aus explosivere Schnellkraft begünstigen, weisen T-Träger eine eher ausdauerbetonte muskuläre Ausstattung auf. In der personalisierten Trainings- und Präventionsmedizin bietet die Bestimmung des rs1815739-Genotyps somit wertvolle Hinweise für die zielgerichtete Förderung individueller Muskelprofile, sei es zur Leistungsoptimierung, für gesundheitliche Prävention oder zur sinnvollen Gestaltung von Belastungsreizen im Alltag und Sport.
Um die individuelle Veranlagung im Hinblick auf den Muskelfasertyp bestmöglich in die Praxis zu übertragen, lohnt es sich, Training, Regeneration und Alltagsgestaltung gezielt an den eigenen physiologischen Stärken auszurichten. Personen mit einem eher kraft- und schnellkraftorientierten Profil profitieren besonders von kurzen, intensiven Trainingsreizen mit hohen Lasten, explosiven Bewegungsabläufen und ausreichend langen Erholungsphasen. Schnellkrafttraining, klassisches Krafttraining mit moderaten Wiederholungszahlen oder Sprintintervalle sprechen diese Fasertypen besonders gut an. Wichtig ist dabei, die Belastung klar zu strukturieren, mit deutlichen Pausen zu arbeiten und Überlastungen zu vermeiden, da schnelle Fasern eine höhere Ermüdungsanfälligkeit aufweisen.
Wer hingegen natürlicherweise eine stärkere Ausdauerorientierung mitbringt, findet seine größten Fortschritte in kontinuierlichen, länger andauernden Belastungen. Regelmäßige Ausdauereinheiten in niedriger bis moderater Intensität, ergänzt durch gelegentliche Steady-State- oder Schwellenbereiche, unterstützen die Leistungsfähigkeit dieser Fasern optimal. Auch im Krafttraining kann der Fokus stärker auf kontrollierten, längeren Satzdauern, moderaten Gewichten und hoher Wiederholungszahl liegen, um die oxidative Kapazität weiter auszubauen und die Ermüdungsresistenz zu erhöhen.
Unabhängig vom Grundprofil lohnt sich eine ausgewogene Kombination aus Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitstraining, da alle Fasertypen bis zu einem gewissen Grad plastisch sind und sich an die Art der gesetzten Reize anpassen. Für kraftorientierte Personen ist es sinnvoll, regelmäßig aerobe Abschnitte einzubauen, um Stoffwechselgesundheit, Regeneration und Belastungsverträglichkeit zu verbessern. Ausdauerorientierte Personen wiederum profitieren spürbar davon, ihre Schnellkraft gezielt zu trainieren, etwa durch kurze Sprints oder explosive Ganzkörperübungen, um die neuromuskuläre Effizienz zu steigern und Verletzungen vorzubeugen.
Auch die Regeneration sollte individuell abgestimmt sein. Personen, die intensives Schnellkraft- oder Krafttraining durchführen, benötigen längere Erholungsphasen, wohingegen ausdauerorientierte Athlet:innen meist mit kürzeren, aber regelmäßigen regenerativen Maßnahmen gut zurechtkommen. Ausreichender Schlaf, gezielte Nährstoffversorgung, moderates Mobilitäts- und Faszientraining sowie ein ausgewogener Alltag mit physischen und mentalen Ausgleichsmomenten bilden die Grundlage dafür, dass sich Muskulatur und Energiesysteme an die gesetzten Trainingsreize optimal anpassen können.
Kenhub. Muskelfasertypen [Internet]. Kenhub; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.kenhub.com/de/library/physiologie/muskelfasertypen
Akademie für Sport und Gesundheit. Muskelfasertypen [Internet]. akademie-sport-gesundheit.de; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.akademie-sport-gesundheit.de/magazin/muskelfasertypen.html
Online Fitness Academy. Muskelfasertypen [Internet]. online-fitness-academy.de; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.online-fitness-academy.de/magazin/muskelfasertypen.html
Hammer Fitness. Muskelfasern [Internet]. hammer-fitness.at; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.hammer-fitness.at/fitnesswissen/muskelfasern
Physiologie.cc. Muskelfasertypen [Internet]. physiologie.cc; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
http://physiologie.cc/XV.2.htm
DocCheck Flexikon. Muskelfaser [Internet]. DocCheck; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://flexikon.doccheck.com/de/Muskelfaser
Quantum Leap Fitness. Muskelfasertypen [Internet]. quantumleapfitness.de; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://quantumleapfitness.de/blogs/fitness-magazin/muskelfasertypen
Velocoach. Anaerobe Kapazität verstehen [Internet]. velocoach.ch; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.velocoach.ch/anaerobe-kapazitaet-verstehen/
Gannikus. Dieses Gen bestimmt deinen Muskelaufbau [Internet]. gannikus.de; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.gannikus.de/medizin/dieses-gen-bestimmt-deinen-muskelaufbau/
ScienceDirect. The effect of ACTN3 gene doping on skeletal muscle performance (S0002929718300983) [Internet]. Elsevier; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0002929718300983
ScienceDirect. α-Actinin-3 deficiency and muscle aging (S0531556510003931) [Internet]. Elsevier; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0531556510003931
GeneCards. ACTN3 gene [Internet]. GeneCards; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.genecards.org/cgi-bin/carddisp.pl?gene=ACTN3
Springer Medizin. Association of alpha-actinin-3 genotype with muscle mass and physical performance [Internet]. Springer Medizin; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.springermedizin.de/association-of-alpha-actinin-3-genotype-with-muscle-mass-and-phy/50122370
Yang N, Garton F, North K. alpha-actinin-3 and performance. Med Sport Sci. 2009;54:88-101. doi: 10.1159/000235698. Epub 2009 Aug 17. PMID: 19696509.
Garton FC, Houweling PJ, Vukcevic D, Meehan LR, Lee FXZ, Lek M, Roeszler KN, Hogarth MW, Tiong CF, Zannino D, Yang N, Leslie S, Gregorevic P, Head SI, Seto JT, North KN. The Effect of ACTN3 Gene Doping on Skeletal Muscle Performance. Am J Hum Genet. 2018 May 3;102(5):845-857. doi: 10.1016/j.ajhg.2018.03.009. Epub 2018 Apr 26. PMID: 29706347; PMCID: PMC5986729.
Lee FX, Houweling PJ, North KN, Quinlan KG. How does α-actinin-3 deficiency alter muscle function? Mechanistic insights into ACTN3, the ‚gene for speed‘. Biochim Biophys Acta. 2016 Apr;1863(4):686-93. doi: 10.1016/j.bbamcr.2016.01.013. Epub 2016 Jan 21. PMID: 26802899.
ScienceDirect. Article page (S0968432814001656) [Internet]. Elsevier; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0968432814001656
ScienceDirect. Alpha-actinin-3 (topic page) [Internet]. Elsevier; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.sciencedirect.com/topics/medicine-and-dentistry/alpha-actinin-3
Walsh S, Liu D, Metter EJ, Ferrucci L, Roth SM. ACTN3 genotype is associated with muscle phenotypes in women across the adult age span. J Appl Physiol (1985). 2008 Nov;105(5):1486-91. doi: 10.1152/japplphysiol.90856.2008. Epub 2008 Aug 28. PMID: 18756004; PMCID: PMC2584847.
Pickering C, Kiely J. ACTN3: More than Just a Gene for Speed. Front Physiol. 2017 Dec 18;8:1080. doi: 10.3389/fphys.2017.01080. PMID: 29326606; PMCID: PMC5741991.
PLOS ONE. Article (journal.pone.0049281) [Internet]. PLOS; 2012 [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0049281
Fattahi Z, Najmabadi H. Prevalence of ACTN3 (the athlete gene) R577X polymorphism in Iranian population. Iran Red Crescent Med J. 2012 Oct;14(10):617-22. Epub 2012 Oct 30. PMID: 23285413; PMCID: PMC3518978.
Genetic Lifehacks. ACTN3: your muscle type gene [Internet]. geneticlifehacks.com; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.geneticlifehacks.com/actn3-your-muscle-type-gene/
SEMS Journal. Beitrag 4565 [Internet]. sems-journal.ch; o.J. [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://sems-journal.ch/4565
Frontiers in Genetics. Article (10.3389/fgene.2018.00015) [Internet]. Frontiers; 2018 [cited 2026 Jan 29]. Available from:
https://www.frontiersin.org/journals/genetics/articles/10.3389/fgene.2018.00015/full